{Rezension} - Biss zum Morgengrauen (Twilight Band 1)



Hey ihr Lieben! Wie ihr eventuell auf meinem Instagram-Account mitbekommen habt, haben die liebe Samy und ich in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag eine Twilight Challenge gestartet. Hier noch einmal vielen lieben Dank an Samy und den Carlsen Verlag für diese wunderbare Möglichkeit 😍 Heute gibt es für euch die Rezension zu Band 1.
(Foto - Carlsen )
                                                      
 Informationen
Titel - Biss zum Morgengrauen
Autor - Stephenie Meyer
Verlag - Carlsen Verlag
Preis - 19,99€ (D)
Format -Hardcover
Seiten - 512 Seiten
ISBN -  978-3-551-58374-1
Erscheinungsdatum - 20.10.2016
Wo kaufen? - Carlsen Verlag



Inhalt/Klappentext
  Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe beginnt, einer Liebe gegen jede Vernunft. So romantisch und spannend, dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.

Meinung
Beginnen möchte ich hier direkt bei dem, was die Neuauflage für mich besonders spannend macht. Habt ihr dieses Cover mal gesehen?! Ich bin absolut verliebt und finde es wirklich wunderschön. Es hat einen 3D-Effekt, der vor allem auf Bildern ein richtiger Hingucker ist. Die Farben, mit denen gearbeitet wurde, lassen das Cover sehr elegant erscheinen. Obwohl ich die Bücher schon vollständig im Regal stehen hatte, bin ich unfassbar froh diese Neuauflage besitzen zu dürfen, da sie total heraussticht. Wie auch schon vor vielen Jahren, als ich die Twilight Bücher das erste mal gelesen habe, hat mich Stephenie Meyer wieder sofort mitreißen können. Die Schrift ist in einer angenehmen Größe geschrieben und verbunden mit dem tollen und einfachen Schreibstil konnten auch mal 300-400 Seiten an mir vorbeiziehen, ohne dass es mir bewusst war. Ich fand es besonders toll, wieder mit Bella herauszufinden, dass Edward ein Vampir ist und was es mit seiner Familie auf sich hat. Obwohl ich die Bücher alle schon mehrfach verschlungen habe, hatte ich immer noch Herzklopfen, war aufgeregt und habe mitgefiebert bis zum Schluss. Das spricht absolut für das Buch, denn sonst rereade ich eher selten Bücher.
 
Bella's Freunde und Edward's Familie konnte ich zu 100% erneut ins Herz schließen (obwohl ich glaube, dass ich sie nie gehen lassen habe!) und habe mir oft gewünscht, ebenfalls so tolle Freunde und Geschwister an meiner Seite zu haben. Durch dick und dünn gehen, wie es hier der Fall war. Natürlich darf man Jacob nicht vergessen, den ich sehr sehr gerne habe. Seine liebe Art, den Beschützerinstinkt und sein kleines haariges Geheimnis 😜  Mir wurde bei diesem Reread wieder gezeigt, warum Stephenie Meyer mich damals so mit ihren Büchern begeistern konnte. Da ich die Bücher schon lange Zeit nicht gelesen habe und natürlich auch älter geworden bin, war ich sehr gespannt ob mir alles noch so gefällt wie damals und hier muss ich definitiv sagen: JA! Es ist alles perfekt und ich habe mich wieder gefühlt wie 14, noch bei meinen Eltern wohnend und eingekuschelt mit einem Tee in meinem Bett. Bis auf den Auszug ist eigentlich alles gleich geblieben. Die Faszination für den Beginn der Geschichte und die Spannung, die für mich noch immer da ist.

Die Bücher würde ich immer wieder jedem ans Herz legen. Denn hier war noch alles so "frisch" und es gab kaum andere Vampirbücher. Man erlebt die Anfänge von Vampirgeschichten und es lässt sich einfach so schnell weglesen, da der Schreibstil super angenehm ist. Kein drumherum schreiben und ausschweifend werden, sondern wirklich perfekt für eine Leseflaute würde ich sogar behaupten! Es ist romantisch, berührend, aufbrausend und unfassbar spannend. 



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{Rezension} - Die Bibliothek der besonderen Kinder

Hallo ihr Lesemäuse! Heute habe ich die Rezension zu "die Bibliothek der besonderen Kinder" für euch. Das Buch habe ich vom Droemer Knaur Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, vielen lieben Dank dafür! ♥

Informationen
Titel - Die Bibliothek der besonderen Kinder
Autor - Ransom Riggs
Verlag - Droemer Knaur Verlag
Preis - 14,99€ (D)
Format - Taschenbuch
Seiten - 544 Seiten
ISBN - 978-3-426-52027-7
Erscheinungsdatum - 02.11.2016
Wo kaufen? - Knaur Verlag
 Inhalt/Klappentext - VORSICHT SPOILER
Nachdem ihre Freunde von den feindlichen Wights entführt wurden, machen Jacob und Emma sich auf eine gefährliche Suche, um sie und die gefangenen Ymbrynen – so nennen sich die Schutzpatroninnen besonderer Kinder – zu befreien.
Die Spurt führt sie in die Zeitschleife Devil’s Acre, wo der Abschaum der Gesellschaft der Besonderen lebt, und schließlich zur geheimen Festung der Wights. Dort decken sie ein noch größeres Geheimnis auf: Caul, Miss Peregrines böser Bruder, will die sagenumwobene „Seelenbibliothek“ Abaton finden und sich mithilfe der dort verborgenen Kräfte zum Herrscher der Besonderenwelt aufzuschwingen. Und Jacob ist der Schlüssel dazu …

Meinung
Wie bereits in den ersten beiden Büchern ist mir wieder sofort die wundervolle Aufmachung des Buches ins Auge gefallen - deshalb muss ich auch noch mal betonen, dass man hier die Liebe zum Detail wirklich merkt. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Buch ein so schönes Innenleben hat! Der Schreibstil von Ransom Riggs ist immer noch großartig und angenehm zu lesen. Wir knüpfen hier direkt an das Ende von Band 2 an, welches mit einem gemeinen Cliffhanger endete. Das hatte den Vorteil, dass ich direkt wieder voll in der Geschichte war und keine Schwierigkeiten beim Einstieg hatte. Mir ist im Laufe des Buches die tolle Entwicklung von Jacob aufgefallen, was mir sehr sehr gut gefallen hat. Es war nicht dieses „ich bin noch absolut unerfahren und auf der nächsten Seite bin ich euer neuer Superheld“ sondern in einem angenehmen Tempo und realistisch. Ich bin immer noch ganz begeistert von dem Ende und ich kann auch nur sagen, dass es mich sehr zufrieden stellen konnte. Man hat lange auf einen gewissen Punkt hingefiebert und in diesem Band haben wir endlich die Erlösung bekommen!

Jetzt bin ich auch ein wenig traurig, dass diese Reihe schon ein Ende hat. Sie war wirklich toll und abwechslungsreich und etwas Neues. Wer bei „die Bibliothek der besonderen Kinder“ nur eine langweilige Geschichte um ein paar Kinder erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Hier habt ihr ein durchweg spannendes Buch, welches gruselige Elemente besitzt, die mich auch ein wenig erschauern konnten. Eben nicht dieses Alltägliche, was vielen schon aus dem Hals hängt. Für Fantasy- und Thrillerliebhaber würde ich die Reihe uneingeschränkt empfehlen! Besonders die Bilder, die wir immer wieder zu Gesicht bekommen, machen das Buch so besonders und lassen es aus der Menge stechen. Ransom Riggs hat mit der „besonderen Kinder“-Reihe eine magische und neue Welt erschaffen, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt!

 
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{Rezension} - Ich will dir in die Augen sehen


Hey zusammen! Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Das Buch habe ich vom Droemer Knaur Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, vielen lieben Dank dafür!

Informationen
Titel - Ich will dir in die Augen sehen
Autor - Thordis Elva, Tom Stranger
Verlag - Droemer Knaur Verlag
Preis - 19,99€ (D)
Format - Hardcover
Seiten - 352 Seiten
ISBN - 978-3-426-21412-1
Erscheinungsdatum - 15.03.2017
Wo kaufen? - Knaur Verlag


Inhalt/Klappentext
Eine Frau, ein Mann, eine Vergewaltigung – und der schwierige Weg von Gewalt zu Versöhnung: Erstmals schreiben ein Vergewaltigungs-Opfer und ein Täter gemeinsam ihre Geschichte auf. Ein tief berührendes Memoir ist entstanden über Schuld, Vertrauen und Vergebung.
Die Isländerin Thordis Elva ist 16, als sie von ihrem Freund vergewaltigt wird. Nach einer Party nutzt Tom, der australische Austauschschüler, ihre Wehrlosigkeit aus und missbraucht sie stundenlang. Danach ist für Thordis wie auch für Tom nichts mehr wie zuvor. Beide versuchen auf ihre Weise, das Geschehen zu verarbeiten – vergeblich. Bis Thordis Jahre später mit Tom Kontakt aufnimmt. Sie schlägt ihm ein Treffen vor, in Kapstadt, auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Sydney. Ihr Ziel: Sie will Tom die Tat vergeben und so endlich die Opferrolle ablegen. Auch Tom hat seine Sicht der Dinge zu erzählen.
Dieser ehrliche und authentische Bericht einer emotional riskanten Begegnung ausgerechnet in Kapstadt, der statistischen Hochburg von Sexualverbrechen, spricht Frauen und Männer an - denn Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein heiß diskutiertes Debattenthema.
Auf einzigartige Weise schildern die vielfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin Thordis Elva, die sich für Gewaltprävention einsetzt, und Tom Stranger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, was damals zwischen ihnen wirklich passiert ist. Und wie es ihnen nach langen Jahren im Austausch gelingt, den Mut zu fassen, sich den Tatsachen zu stellen und das Unfassbare zu verarbeiten.
Thordis Elva: „Nur so konnte ich mir beweisen, dass Gewalt keine Macht über mich hat. Nicht damals, nicht heute: nie.“
Meinung 
Ausnahmsweise gibt es heute mal keine Bewertung im eigentlichen Sinne. Das Buch ist eine wahre Geschichte und wirklich sehr berührend. Wir begleiten Thordis und Tom auf einer emotionalen Reise, lernen mit ihnen Kapstadt kennen und sind einfach hautnah dabei. Vor allem der Wechsel zwischen Thordis und Tom hat mir gut gefallen, da wir immer wieder durch Tom's Tagebucheinträge einen Blick in seine Sicht bekommen. Das Buch habe ich innerhalb von 3 Tagen gelesen, weil mich die Geschichte nicht losgelassen hat. Das Ganze war sehr intensiv und aufwühlend, Thordis ist eine sehr sehr starke Persönlichkeit und man bekommt eine ganz andere Vorstellung von der Thematik. Auch von Tom bekommt man ein komplett anderes Bild während der Geschichte. Ich habe mitgefühlt und hatte bis zum Ende das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben. Durch solche Bücher wird einem wieder vor Augen geführt, was alles in der Welt passiert und wie klein zum Teil seine eigenen "Probleme" sind. "Ich will dir in die Augen sehen" ist ein Buch, welches mir gezeigt hat, wie wichtig Vergebung ist und dass man keine Sachen in sich hineinfressen darf, sondern über alles reden sollte. Ich denke, dass viele Leute dieses Buch lesen sollten, die sich für das Thema interessieren und eine Reise miterleben wollen, wie man sie vorher noch nie gelesen hat. Vielen Dank an Thordis und Tom, die ihre Geschichte niedergeschrieben haben. So können "Nicht-Betroffene" in die Köpfe der Betroffenen sehen und viel besser das Ereignete nachempfinden.
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